Patrick Horst, Philipp Adorf, Frank Decker (Hg.)

Die USA – Eine scheiternde Demokratie? (2018)

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Sexaffaren, Intrigen und Machtmissbrauch in Washington: Außenseiter-Prasident Donald Trump hat dem politischen Establishment den Kampf angesagt. Seine Methoden sind brachial und bewegen sich am Rande oder jenseits der Legalitat. Seine politischen Gegner, die regierungskritischen Medien und die unabhangige Justiz sind unablassigen Attacken aus dem Weißen Haus ausgesetzt. Außenpolitisch probt Trump den Schulterschluss mit Diktatoren. Wie ist es in dieser dramatischen Situation um die Widerstandskraft der demokratischen Institutionen bestellt? Sind sie ihrerseits hoffnungslos anachronistisch und konnen die ihnen einst zugedachten Aufgaben nicht mehr erfullen? Dieses Buch analysiert grundlegende Fragen des Wahlprozesses, der Regierbarkeit und des sozialen Zusammenhalts in den USA, beleuchtet den aktuellen Zustand der Demokratie und fragt, ob die Vereinigten Staaten in autoritare Verhaltnisse abgleiten konnten.

Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag, 2018, 406 Seiten

Inhaltsverzeichnis & Vorwort

Rezension von Lewis Hinchman in den Frankfurter Heften 4/2019, S. 60-63.
Rezension von Thomas Speckmann in der FAZ vom 26.03.2019
Rezension von Karl Drechsler im Neuen Deutschland vom 20.03.2019

Winand Gellner, Patrick Horst (Hg.)

Die USA am Ende der Präsidentschaft Barack Obamas (2016)

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Das Buch zieht eine erste Bilanz der Präsidentschaft Barack Obamas. Es dokumentiert die Ergebnisse der Wahlen zum Kongress und in den Einzelstaaten, die an Bedeutung zunehmen. Analysiert werden die Einflüsse der Tea Party, der Wahlkampffinanzierung und der Super PACs auf den politischen Wettbewerb, der polarisiert ist wie selten zuvor in der amerikanischen Geschichte. Welche Spuren diese neuen politischen Entwicklungen im Kongress und in den Strategien der Kongressmitglieder hinterlassen, wird ebenso untersucht, wie die Folgen für das politische Erbe Obamas. Die Gründe, warum der erste afro-amerikanische Präsident der Vereinigten Staaten die hohen Erwartungen an seine „transformative Präsidentschaft“ nur begrenzt erfüllen konnte, werden anhand der wichtigsten Handlungsfelder des Präsidenten erörtert: Obama als „executive leader“, als „legislative leader“ und in seinem Verhältnis zur Judikative. Auf die Gesundheitsreform als dem zentralen innenpolitischen Vermächtnis des Präsidenten legt das Buch ein besonderes Augenmerk – wie auch auf die Außenpolitik, die das Bild Obamas in der Welt bestimmen wird.

XVIII und 428 Seiten, Wiesbaden: Springer VS Verlag, 2016

Rezensionen
Jared Sonnicksen, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 47/2 (2016)
Sascha Arnautović in: Politische Vierteljahresschrift 58/4 (2017)

Leseprobe

Patrick Horst

Haushaltspolitik und Regierungspraxis in den USA und der Bundesrepublik Deutschland

 
Die Arbeit wurde 1995 mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages für Arbeiten zum Parlamentarismus ausgezeichnet. Die Innenpolitik der USA und der Bundesrepublik stand während der konservativen Ära ganz im Zeichen der Haushaltspolitik und der Zurückdrängung des «aufgeblähten» Wohlfahrtsstaates. Die vorliegende Untersuchung geht anhand der Prämisse, daß die Haushaltspolitik eines Staates besser als jedes andere Politikfeld Aufschlüsse über dessen innenpolitische Regierungspraxis zu geben vermag, der Frage nach, wie die USA und die Bundesrepublik in der Zeit von 1981-93 regiert wurden. Sie bilanziert unter vergleichender Perspektive Kontinuität und Wandel im Institutionengefüge beider Staaten und arbeitet die spezifische Bedeutung der Parlamente - der Kongreß als «Nebenregierung», der Bundestag als «Mitregierung» - für das Regieren heraus. Im Resümee werden die jeweiligen Vorzüge und Defizite beider politischen Systeme gegeneinander abgewogen und Reformvorschläge diskutiert.
 
Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag, 1995, 495 Seiten